Fasten & Rohkost

Fasten lässt unseren Körper in den Reparaturmodus kommen, es werden vermehrt Stammzellen gebildet und innere Baustellen angegangen, das Wunderwerk dieser vielen komplexen Wirkweisen in uns kann auch die sogenannte Wissenschaft nicht restlos erklären und dies ist auch gar nicht nötig.

Das Fasten wird auch die „unblutige Operation“ genannt, ähnlich wirkt vegane Rohkost mit Wildkräutern.

Nirgendwo anders sind unsere körperlichen Selbstheilungskräfte stärker am Werke als wenn wir fasten oder reine Rohkosternährung für einige Zeit praktizieren und diese zu einem hohen Anteil Normalität unserer täglichen Essensgewohnheiten werden lassen. Übertroffen wird die Erstaunlichkeit und das Tempo der Selbstheilung nur von geistigen Methoden wie z.B. dem Biologischen Dekodieren, welches uns unsere Einstellung zu einer als Problem wahrgenommenen Situation radikal verändern lassen kann.

Fasten senkt z.B. den Blutdruck, sodass Menschen mit Bluthochdruck, die Medikamente nehmen, diese sogar ausschleichen müssen, wenn sie fasten, weil der Blutdruck sonst zu niedrig werden kann… das wäre eine Überlegung wert, ob wohl Intermittierendes Fasten (16 Stunden Fasten, Essen innerhalb der verbleibenden 8 Stunden, z.B. zwischen 10 und 18 Uhr) den Bluthochdruck regulieren könnte, sodass die Medikamente und v.a. ihre „Neben“-wirkungen (sind Wirkungen…) wegfallen können.

Fasten heißt, bewusst für einen bestimmten Zeitraum keine feste Nahrung zu sich zu nehmen wie z.B. für die 16 Stunden beim Intermittierenden Fasten, welches natürlich auch andere Zeiträume umfassen kann. Ein Fastentag, drei oder fünf sind gängige Möglichkeiten, ein bis drei Wochen haben dann die gewünschte Tiefenwirkung.

Es wird v.a. Wasser getrunken, eventuell auch dünne Kräutertees und frisch gepresste Gemüsesäfte mit wenig Obstanteil, sowie eventuell abends die Brühe von ausgekochtem Gemüse.

Meine eigene Fastenerfahrung beträgt mittlerweile mehr als 20 Jahre. Ich habe mich selbst mehrfach auch in schwierigeren Fällen mit längerem Fasten von Krankheit ohne Antibiotika erfolgreich kuriert und konnte so den ärztlicherseits angeordneten Krankenhausaufenthalt verhindern.

Rohkosternährung ist nach wie vor ein Geheimtipp für körperliches und seelisches Wohlbefinden, wenn für eine dauerhafte Umstellung gewisse Dinge beachtet werden, die für jeden individuell herauszufinden sind.

Ansonsten ist es schon viel wert, einen hohen Anteil roher, frischer Gemüse und Obst zu sich zu nehmen und gewisse liebgewonnene Genussmittel zu reduzieren bis abzulegen und einmal im Jahr Rohkostwochen zu praktizieren.

Immer mehr Menschen kennen und schätzen das grüne Frühstück aus dem Mixer, das ihnen Klarheit des Geistes und Wachheit sowie ein leichtes Körpergefühl schenkt. Mit Biophotonen angefüllt, wertvollem Chlorophyll und jeder Menge lebendiger Nährstoffe kann nichts besser für unsere Gesundheit sorgen als solch ein Tagesstart für unseren Körper.

Ich selbst habe eineinhalb Jahre als 99%ige Rohköstlerin gelebt, dann ca. 3 Jahre zu ca. 75 % und nach einer Zeit der „Bio-Vollwertkost“, die mir insgesamt nicht gutgetan hat, komme ich nun wieder mehr bei frischen Säften, viel Grünem und Salaten, Obst in Maßen und Rohkostbrot aus Leinsamen und Buchweizen sowie Rohmilchprodukten an. Ich persönlich finde hier meine Wohlfühlernährung…

Entgiftung ist ein natürlicher Effekt aller hier aufgeführten Heilweisen, ob Fasten, Rohkosternährung oder Leberreinigung. Alle fördern eine starke Reinigung des Zwischenzellraumes mit seinem „flüssigen Bindegewebe“. Sinnvolle Entgiftungsmittel wie Heilerde, Zeolith, Cassia fistula, kolloidale Kieselsäure, Zitronensaft und einige spezielle Heilpflanzen werden hier regulär eingesetzt, um die im Körper losgelösten Giftstoffe verstärkt aufzunehmen und zur Ausscheidung zu bringen, sie können aber auch ohne Fasten etc. in den Alltag eingebaut werden.

Lesen Sie auch diesen Artikel über das Fasten im Magazin des Naturkostfachhandels Schrot&Korn.